Veröffentlicht am 20. Oktober 2026
Eau de Parfum, Eau de Toilette und Extrait: Was ist der Unterschied?
Was jede Konzentration bedeutet, wie lange sie meist hält und welche du je nach Anlass wählen solltest.
Die Bezeichnungen „Eau de Parfum“ oder „Eau de Toilette“ sagen nichts über den Duft aus, sondern über die Konzentration: wie viel der Formel aus Duftölen besteht und wie viel aus Alkohol und Wasser. Es gibt keine offizielle Norm und jede Marke legt ihre Anteile selbst fest, üblich sind aber diese Bereiche:
- Extrait de Parfum oder Parfum: am höchsten konzentriert, etwa 20 bis 30 %. Intensiv, hautnah und sehr langlebig.
- Eau de Parfum (EDP): etwa 15 bis 20 %. Die beliebteste Balance aus Intensität und Haltbarkeit.
- Eau de Toilette (EDT): etwa 5 bis 15 %. Leichter und frischer, ideal für tagsüber oder bei Hitze.
- Eau de Cologne: etwa 2 bis 5 %. Sehr leicht und kurzlebig.
Mehr Konzentration ist nicht immer besser
Eine hohe Konzentration hält meist länger, strahlt aber nicht unbedingt stärker ab: Manche Extraits bleiben sehr hautnah, während manche frische Eaux de Toilette deutlich wahrnehmbar sind. Derselbe Duft kann sich zudem je nach Version verändern: Das „Elixir“ oder „Intense“ eines Parfums ist nicht einfach „mehr davon“, oft ändern sich die Noten.
Welche wählen
- Für den Alltag und bei Hitze ein Eau de Toilette oder ein leichtes Eau de Parfum.
- Für den Winter, den Abend oder den ganzen Tag ein Eau de Parfum oder ein Extrait.
- Bei trockener Haut, die Duft schlechter hält, kann eine höhere Konzentration das ausgleichen.
Wenn du ein Parfum mit seinem Original vergleichst, berücksichtige auch die jeweilige Konzentration, denn sie beeinflusst Intensität und Haltbarkeit. Jede Seite im Katalog zeigt die Duftnoten und die Intensität laut Divain.



